Andalusientour – Teil 2 – Andalusiens Pferde

Wenn man als Pferdefotografin nach Spanien reist, freut man sich vor allem auf eines: Andalusiens ausdrucksvolle Pferde.

 

In der Schweiz ist die Pferdewelt scheinbar einer ganz bestimmten Gruppe Menschen vorbehalten: Sportreitern und Pferdemädchen. Die restliche Gesellschaft findet Pferde oft kitschig und kann die Faszination, welche diese Tiere ausüben, nicht verstehen oder interessiert sich schlicht nicht dafür.

In Andalusien sind Pferde ein Teil der Geschichte und Kultur. Ob alt oder jung, Mann oder Frau, alle interessieren sich für Pferde. An den reichlich vertretenen Feiertagen und Volksfesten finden fast immer Spektakel mit Pferden statt. Die Andalusier lieben es, sich mit ihrem Pferd zu präsentieren.

 

Das Pferd hat einen anderen Stellenwert als bei uns. Es muss funktionieren und oft stehen uns die Haare zu Berge, wenn wir sehen, wie die Spanier ihre Pferde reiten. Jedoch sieht man solche Szenen bei uns an Sportställen leider auch immer noch häufig. Die Spanier bringen den Pferden vor allem einen grossen Respekt entgegen. Für sie ist das Pferd mehr als Reittier. Es ist Tradition und fest mit ihren Wurzeln verbunden.

 

Mir war es ein Anliegen, diese Rolle des Pferdes mit meinen Bildern zu thematisieren. Deshalb habe ich mich besonders darüber gefreut, dass Elena und Rocío für uns in der traditionelle Tracht, dem Corto, mit ihren Pferden posieren wollten.

 

Später durften wir auch die Hengste des Hofes Puerto de las Muelas im Freilauf fotografieren und sogar den Maestro Juan beim Reiten.

Frühmorgens vor Sonnenaufgang ging es los. Erst mal bereit machen und den richtigen Platz für die Fotos suchen.

Dann ging die Sonne auf und schenkte uns wunderbarste Farben….

Hier geht es zum ersten Teil meines Reiseberichtes.

 

 

Die Bilder wurden mit meiner 5d Mark III und dem Canon 70-200mm f2.8 / Sigma Art 35mm f1.4 oder dem Smartphone gemacht.

Making-of Bilder von TR Photography & Martina Roth / Patric Stahl

 

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