Von und zu Mecker

Die Ziegen

Hallo – schön, dass du da bist.
Du kannst du hier meine gehörnten Freunde Zoro, Wollo und Nina kennenlernen. Diese Seite gibt Einblick in die aussergewöhnlichen Bilder einer ziegenverliebten Fotografin und erzählt von unseren grossen und kleinen Abenteuern.
Viel Spass! :)
Deine Helene
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Zoro

das Baby

Zoro ist unter ziemlich tragischen Umständen auf diese Welt gekommen. Bei seiner Geburt ist seine Mama Zora gestorben. Alles was von der grossen, starken Ziege blieb war ein „Hämpfeli“ schwarz-weisses Fell mit einem wild pochenden Herzchen. Die ersten Tage hat das kleine Gizzi bei uns in der Küche geschlafen und gezeigt wie gross sein Lebenswille ist. Schon bald wurde aus dem süssen Gizzi auf wackligen Beinen ein Energiebündel mit Teufelshörnchen. Zoro ist sehr intelligent und lernt genauso schnell wie es seine Mutter getan hat. Am liebesten sitzt er aber nach wie vor auf meinem Schoss und lässt sich von mir bemuttern – was ich selbstverständlich bei meinem Baby nicht lassen kann.

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Wollo

der Charmeur

Als ich Anfang 2016 bei zwei befreundeten Ziegenzüchtern zu Besuch war und all ihre wunderschönen Gizzi gesehen habe, war’s um mich geschehen. Besonders hatte es mir ein kleines Mischlingsböckli (Pfauenziege x Walliser Schwarzhals) angetan. So kam es, dass Wollo im Alter von drei Monaten zu uns kam. Er hat einen aussergewöhnlich lieben Charakter, ist ein richtiger Charmeur, der am Liebsten entweder frisst oder gekrault wird und sich kaum von etwas aus der Ruhe bringen lässt. Wenn man sich irgendwo hinsetzt legt er sich sofort daneben. So kann man stundenlang mit ihm auf der Wiese liegen – ein richtiger Pascha.

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Nina

die Herzensziege

Als Nina vor über zehn Jahren als halbjähriges Gizzi zu mir kam, hat sie mich mit dem Ziegenfieber infiziert. Sie ist meine Herzensziege, sehr menschenbezogen, wahnsinnig clever. Sie ist eine erfahrene Showziege, kann jede Menge Tricks, Packen, Fahren und hat mich an fast alle Shows begleitet. Sie hat mir drei Ziegengenerationen geschenkt: Tochter Ronja, Grosstochter Zora  und Urgrossohn Zoro. Nina ist nun elf-jährig und geniesst ihren Seniorensonderstatus. Sie kommt noch auf kleinere Spaziergänge mit und lehrt die beiden Jungs was Ziegenerziehung bedeutet.

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Helene

das Geissenmami

Eigentlich wollte ich immer einen Hund haben. Da meine Eltern aber von dieser Idee nicht begeistert waren, versuchte ich halt, ihnen Ziegen schmackhaft zu machen. Und siehe da, es klappte! Superpapa baute mit seiner fünfzehnjährigen Tochter einen Ziegenstall und schon bald zogen die ersten Ziegen ein. Seit diesem Tag möchte ich nicht mehr ohne diese cleveren, lustigen Tiere. Sie schulen mich in Geduld, bringen mich zum Lachen sind mein Ausgleich und meine Erholung. Sie sind stehts für jede verrückte Idee zu haben und sind meine lustigsten Testmodelle für neue Fotoideen.
Hunde mag ich übrigens immer noch – aber ohne Ziegen geht’s halt auch nicht mehr.

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Ronja

die Räubertochter

Meine liebe Ronja war die Tochter von Nina. Sie liebte es gekrault zu werden und konnte dafür stundenlang stillstehen. In der Herde nahm sie die Pufferfunktion zwischen Mutter und Tochter ein und war am Schluss die Leitziege.  Sie konnte eine kleine Hexe sein, wenn ihr etwas nicht passte. Sie war eine tolle Packziege, eingefahren und konnte divers Tricks. Im Dezember 2015 starb sie unerwartet an einem Darmverschluss.

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Zora

die Eigenwillige

Zora kam 2010 als Tocher von Ronja auf die Welt. Sie hat ein beachtliches Repertoir an Tricks gelernt, konnte frei gearbeitet werden, war ein- und zweispännig eingefahren und dank ihrer Grösse und Stärke eine ausgezeichnete Packziege. Sie hatte einen sehr starken Charakter und brauchte viel Gespür im Umgang wenn sie etwas nicht sogleich verstand. Sie hat mir Zoro geschenk, wofür ich ihr sehr dankbar bin.

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